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Fakten zu Rassismus in der Schweiz (Stand 2015)

Rassistische Diskriminierung ist in der Schweiz seit 20 Jahren verboten. Die Rassismusstrafnorm soll sicherstellen, dass politische Auseinandersetzungen nicht auf Kosten von Angehörigen bestimmter «Rasse», Ethnie oder Religion geführt werden. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Rassistische Hetze und Diskriminierung sind auch auf Facebook, Twitter & Co verboten. Zudem gibt es heute einen weit verbreiteten Alltagsrassismus, der zwar legal ist, aber in unseren Augen geschmacklos und einfach nicht tolerierbar ist. Wir setzen uns für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein!

  • #1

    Rassistische Vorurteile sind schwierig abzubauen und immer noch weit verbreitet.

  • #2

    Die meisten Menschen, die rassistisch diskriminiert werden, leben schon lange in der Schweiz.

  • #3

    Die meisten Menschen, die rassistisch diskriminiert werden, haben den Schweizer Pass.

  • #4

    Schwarze Menschen werden auf dem Arbeitsmarkt häufig diskriminiert.

  • #5

    Hassreden in den sozialen Medien nehmen zu.

  • #6

    In den Medien werden zum Teil Formulierungen verwendet, die andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Religion herabsetzen.

  • #7

    Rassistisches Mobbing und Angriffe auf die körperliche Integrität nehmen zu.

  • #8

    Rassistische Diskriminierung gegenüber Muslimen nimmt zu.

  • #9

    Die Meinungsäusserungsfreiheit ist kein Freifahrtschein für rassistische Beleidigungen und Diskriminierungen.

  • #10

    In der Politik wird mit ausländerfeindlichen Parolen Propaganda gemacht, die manchmal an strafbaren Rassismus grenzen.

Für mehr Hintergrundinformationen, Fakten und Berichten zu Rassismus in der Schweiz, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Kontakt


Wer steht hinter dieser Kampagne?

Seit 20 Jahren gesetzlich verboten, ist rassistische Diskriminierung in der Schweiz noch heute verbreitet.

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR wehrte sich 2015 dagegen und setzte schweizweit ein besonderes Zeichen, gemeinsam mit zahlreichen engagierten Partnern aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor, insbesondere dem Bildungsbereich, der Wirtschaft, der Kultur, aber auch aus Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Die Kampagne «Bunte Schweiz» der EKR war sehr breit abgestützt und wurde auch vom Eidgenössischen Departement des Inneren EDI und seinem Vorsteher, Herrn Bundesrat Alain Berset, unterstützt. Die Kampagne lief vom 25. Juni 2015 bis Ende November 2015.

Die Kampagne zielte auf den bewussteren Umgang mit dem Thema Rassismus und Diskriminierungsschutz im Internet und richtete sich insbesondere an die Jugendlichen.

Mit We are Swiss lancierte die EKR den ersten offiziellen Social Media Account der Schweiz und legte dessen Betreuung in die Hände der Jugend. Dank engagierten Jugendlichen und in Kooperation mit verschiedenen Schulen und Bildungsinstitutionen wollte die EKR aufzeigen, wie offen, vielfältig, tolerant und bunt die Schweiz wirklich ist!

Hier der Flyer zur Kampagne «Bunte Schweiz».